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Workshop. Projekt 04

Datum. 2002

Stadt. Bielefeld

Workshop. Bielefeld im Jahre2030 

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LÖSUNGSANSATZ ALS VERSION: 
 

Muss es wirklich so sein oder gibt es Möglichkeiten, kreativ mit diesem Finazdruck umzugehen? Wir möchten im Folgenden eine Reihe von Gestaltungs- und Eigentumsmodellen für diese Situation vorstellen. 

1. DER KLASSISCHE PLATZ  (links)
Ein exklusiver Stadtplatz nach dem Vorbild der Londoner Squares im 17. Jahrhundert, der nur wohlhabenden Anliegen zugänglich ist. 
Ein Spiel mit der Erkenntnis, Dasein ausgegrenzter teilöffentlicher Raum auch positive Aspekte haben kann (wenn man Zugangsberechtigung hat). Hier wird die Exklusivität zelebriert ohne Störung von ungewünschten Elementen. Dieser eher klassisch gestaltete Platz ist durch ein künstlerisch gestaltetes Tor zu betreten und bietet unter dem Dach des alten Lindenbestandes exklusive Verweilmöglichkeiten an einem Wasserbecken und einer Skulptur.

Standort: Gebiet um den Klosterplatz
 

2. DER MEDIENPLATZ (lrechts)
Eine öffentliche Institution übernimmt die Patenschaft und Organisation ihres Vorplatzes.Dieses Beispiel zeigt, wie eng Öffnen und AusschlieBen beieinander liegen. Die Stadtbücherei, die in 30 Jahren anders organisiert sein wird (evtl. public-privatepartnership mit Bertelsmann) öffnet sich zur Stadt und okkupiert gleichzeitig öffentlichen Raum für ihre Bedürfnisse. Gedacht ist hier an eine Arbeitsplattform, an eine Ideentauschbörse, für Freiberufler und Interessierte im Medienbereich. Man trifft sich hier an der Quelle der Informationen zum Plauschen, Arbeiten, Lesen, Sammeln in schnell wechselnden Gruppierungen.Unter einem leichten Vordach stehen flexible, versetzbare Paravents als Schutz und bilden immer neue Figuren um die im Boden verteilten plug-in-stations.
Standort: Platzartige Erweiterung des Bürgersteiges Wilhelmstraße / F. Verleger Straße

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